call to action click mit maus auf der website

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Calls-to-Action (CTAs) sind viel mehr als nur ein Button mit „Jetzt kaufen“. Sie markieren den entscheidenden Moment, in dem aus einem reinen Website-Besuch eine konkrete Handlung wird und aus „Ich schaue nur mal“ ein echter Lead, eine Anfrage oder sogar ein Kauf.

Gerade im Digital Marketing entscheidet oft nicht das schönste Design oder der längste Text, sondern ob du Besucher:innen gezielt weiterführst und ihnen einen klaren nächsten Schritt anbietest.

Und hier kommt ein Punkt, den viele unterschätzen: Wenn auf deiner Seite kein einziges Mal geklickt wird, werten Tracking-Tools wie Google Analytics den Besuch in vielen Setups nicht als echte Interaktion. Das heisst: Du bekommst zwar Traffic, aber es gibt kaum messbare Signale und damit deutlich weniger verwertbare Daten für Optimierung, Retargeting und Performance.

Was ist ein CTA überhaupt? Und warum unterschätzen ihn so viele?

CTA steht für „Call to Action“ und ist eine klare Handlungsaufforderung. Das kann ein Button sein („Angebot anfordern“), ein Link („Mehr erfahren“), ein Formular („Kostenlose Beratung“) oder auch ein interaktives Element wie ein Video („Play“), ein Slider oder ein Download. Entscheidend ist: Ein CTA gibt die Richtung an und macht deutlich, was als Nächstes passieren soll.

Ohne CTA fühlt sich eine Website an wie ein Schaufenster ohne Eingang: schön anzusehen, aber ohne Hinweis auf den nächsten Schritt. Nutzer:innen sehen Inhalte, wissen jedoch nicht, wie sie von Interesse zu einer konkreten Handlung kommen sollen. Viele Websites sind heute sehr gut darin, ihre Zielgruppe zu informieren. Doch Information allein bringt keine Anfrage. Menschen brauchen Impulse, Orientierung und vor allem einen klar sichtbaren, einfachen nächsten Klick.

Unsere Insights:

  • 80 % der Websites sind digitale Broschüren – keine Verkaufssysteme.
  • Nutzer:innen wollen geführt werden und nicht aktiv nach dem nächsten Schritt suchen müssen.
  • Zeig klar und sichtbar, wo geklickt werden kann. „Form follows function“ (zu Deutsch: „Die Form folgt der Funktion“) bedeutet, dass das Design eines Objekts oder einer Website primär durch seinen Zweck bestimmt wird – nicht durch rein ästhetische Überlegungen. Geprägt wurde dieser Satz von Louis Sullivan.

Wie hängen CTA mit SEO und SEA (Google Ads) zusammen?

Ein besserer „Intent-Fit“ bedeutet weniger „Zurück zu Google“. Dieses sogenannte „Pogo-Sticking“ (das schnelle Zurückspringen zu den Suchergebnissen) ist kein offiziell bestätigter Rankingfaktor, als Qualitätsindikator jedoch logisch relevant: Wenn viele Nutzer:innen nach dem Klick unzufrieden sind und sofort zurückkehren, passt Inhalt und Erwartung nicht zusammen. Google bewertet die Suchergebnisse entsprechend neu.

Für SEO: Verbesserung der Positionierung

  • Längere Verweildauer (inhaltlich sinnvoll, nicht künstlich verlängert)
  • Weniger direkte Abbrüche

Für SEA: Klickpreise können sinken

  • Verbesserung des Quality Factors (QF), was zu tieferen Klickpreisen führen kann
  • Höhere Conversion-Rate: Kosten pro Lead sinken

Ein CTA-Klick optimiert SEO nicht direkt. Google sagt nicht: „Mehr Button-Klicks = besseres Ranking“. Ein CTA kann SEO jedoch indirekt verbessern, weil er die Nutzererfahrung messbar verbessert und Besucher:innen gezielt weiterführt.

Auch hier gilt: nicht „Klick = Ranking“, sondern bessere Nutzererfahrung = tendenziell bessere Performance. Langfristig kann das sowohl SEO als auch SEA positiv beeinflussen.

Warum sind Klicks auf einer Website wichtig?

Ein Klick ist ein Micro-Commitment: „Ja, ich will mehr wissen.“ Und genau dieses Verhalten ist Gold wert. Im Performance Marketing geht es zwar darum, dass am Ende jemand kauft. Es geht aber ebenso darum, Interesse zu vertiefen und Menschen Schritt für Schritt weiterzuführen.

Warum? Weil Klicks Interaktion bedeuten. Und Interaktion bedeutet Messbarkeit. Messbarkeit wiederum ist die Grundlage jeder Optimierung.

Wenn jemand auf deine Seite kommt, kurz scrollt und wieder geht – ohne Klick, ohne Video, ohne weitere Aktion – fehlen dir entscheidende Hinweise:

  • War das Angebot unklar?
  • War der Text zu lang?
  • War die Seite zu langsam?
  • War die Zielgruppe falsch?

Ein CTA schafft hier einen messbaren Übergang: vom „Besuch“ zur „Aktion“.

Unsere Insights:

  • Da Klicks die Bounce Rate beeinflussen, sind sie ein relevanter SEO-Aspekt und auch wichtig für die Google Ads-Optimierung.
  • Jeder Klick ist ein Intent-Signal: ein digitales „Ich habe Interesse“.
  • Diese Micro-Conversions eignen sich ideal für Retargeting-Kampagnen.
  • Wer nur End-Conversions misst, verschenkt einen grossen Teil der Lernchancen im Funnel.

Muss die Startseite wirklich verkaufen?

Ein häufiger Denkfehler lautet: „Auf der Startseite muss alles passieren.“ In der Realität treffen Menschen Entscheidungen selten sofort. Sie brauchen mehrere Kontaktpunkte: Vertrauen, Klarheit, Argumente und Beweise wie Reviews, Cases oder Kundenlogos. Und das entsteht nicht innerhalb von zehn Sekunden.

Darum ist eine Einstiegsseite für Erstbesucher:innen vor allem eines: ein Sprungbrett. Sie soll nicht alles auf einmal leisten, sondern den nächsten Schritt auslösen. Kommt jemand zurück, kannst du ihn gezielt zum Abschluss führen.

Genau hier sind CTAs entscheidend. Sie sorgen dafür, dass Nutzer:innen nicht im Kreis lesen, sondern eine klare Journey starten und strukturiert ans Ziel kommen:

  • von der Startseite zu einer Leistungsseite
  • von dort zu Case Studies
  • Die Kontaktseite sollte immer sichtbar sein, denn rund 50 % aller Besucher:innen haben Fragen
  • oder direkt zu einem konkreten Angebot oder Termin

Ohne CTAs bleibt diese Journey stecken.

Unsere Insights:

  • Jede Seite braucht einen klaren nächsten Schritt.
  • Die Startseite ist kein Abschluss, sondern ein Einstieg.
  • Denk in „Next Step“, nicht in „Überzeugen auf einen Schlag“.
  • Miss die durchschnittliche Besuchszeit – sie zeigt dir, wie viel Raum du für den Abschluss hast.
  • Gute Homepages fühlen sich an wie ein Navi, nicht wie ein Flyer.

Warum sind CTAs so wichtig auf einer Website?

Websites bieten unzählige Optionen. Wer zu viele Informationen ohne klare Führung erhält, macht häufig – nichts. Dieses Phänomen nennt man „Choice Overload“. CTAs lösen das Problem, indem sie eine klare Empfehlung geben: „Das ist der nächste logische Schritt.“

Ein guter CTA funktioniert wie ein Navigator:

  • Er zeigt, was als Nächstes sinnvoll ist.
  • Er reduziert Unsicherheit.
  • Er verkürzt den Weg bis zur Conversion.

Besonders wichtig ist das bei bezahltem Traffic (Google Ads, Meta Ads, LinkedIn). Dort kostet jede Sekunde Aufmerksamkeit Geld.

Was muss ein guter CTA wirklich können?

Ein CTA ist dann wirksam, wenn er nicht nur vorhanden ist, sondern die Psychologie der Nutzer:innen berücksichtigt. Die wichtigsten Punkte:

1) Form follows function

„Let’s go“ klingt gut, sagt aber wenig.

Klarer sind Formulierungen wie „Kostenlose Beratung sichern“ oder „Angebot anfordern“.

2) Er passt zur Phase der Nutzer:innen

Nicht jede Person ist sofort bereit für „Jetzt kaufen“. Oft braucht es einen weicheren Einstieg:

  • „Mehr erfahren“
  • „Case Study ansehen“
  • „Preise vergleichen“
  • „Video anschauen“
  • „Vergleiche die Angebote“

So holst du mehr Menschen ab und führst sie dennoch weiter.

3) Er ist sichtbar – ohne aufdringlich zu sein

CTAs sollten dort platziert sein, wo Entscheidungen entstehen:

  • im Hero-Bereich (oben sichtbar)
  • nach dem Nutzen-Abschnitt
  • nach Social Proof
  • am Ende der Seite

Lieber mehrere sinnvolle CTAs als ein einzelner, versteckt im Footer.

Unsere Insights:

Bei La Click arbeiten wir mit einer klaren, einfachen Logik:

Primärer CTA (high intent)

z. B. „Get in Touch“ / „Kontaktiere uns“

 Media, SEO & Tech Lösungen

Sekundärer CTA (medium intent)

z. B. „Mehr erfahren“

/LLMO

Beschrifte deine Grafiken individuell. Setze zum Beispiel einen «Mehr über Lisa erfahren» – Button ein und verlinke weitere Buttons direkt mit ihrem LinkedIn-Account und ihrer Mail-Adresse.

So erhält jede Person – unabhängig von ihrer Phase – einen passenden nächsten Schritt. Gleichzeitig entstehen die Klicks, die nötig sind, um Nutzer:innen gezielt weiterzuführen und Daten zu sammeln.

Welche CTA-Formate gibt es? Und muss es immer ein Button sein?

Viele denken bei CTAs nur an Buttons. Doch alles, was Interaktion auslöst, kann ein CTA sein:

  • Klickbare Kacheln (z. B. „Unsere Leistungen“)
  • Anchor Links („Springe zu Referenzen“)
  • Video-Play (starker Interaktionspunkt)
  • FAQ-Accordion (Aufklappen = Engagement)
  • Downloads (Checklisten, Guides)
  • Rechner oder Quiz (sehr starke Engagement-Treiber)

Unsere Insights:

Auf unserer Website setzen wir nicht nur auf klassische Buttons. CTAs sind Teil des Informationsflusses, mehrfach platziert und kontextabhängig eingebettet, um unterschiedliche Conversion-Schritte zu unterstützen.

So führen „Kostenlose Beratung“ und „Kontakt aufnehmen“ zwar zum gleichen Ziel, sprechen aber unterschiedliche Personengruppen an.

Solche Elemente verhindern, dass Nutzer:innen nach wenigen Sekunden abspringen. Sie erzeugen natürliche Klicks und führen zu einer weiteren Seite oder tieferen Aktion.

Wie beeinflusst die CTA-Farbe die Klickrate?

Schon eine kleine Farbänderung kann die Klickrate deutlich erhöhen. Tests zeigen je nach Kontext Steigerungen von rund 20 %, in einzelnen Fällen sogar über 30 % – zum Beispiel bei einem Farbwechsel von Grün zu Rot (+21 %). Entscheidend ist dabei selten die „richtige“ Farbe an sich, sondern vor allem der Kontrast zum Seitenlayout: Je stärker sich der Button vom Umfeld abhebt, desto eher wird er wahrgenommen und geklickt.

Wichtige Erkenntnisse zu CTA-Farben

  • Höhere Klickraten: Farboptimierungen führen oft zu messbaren Verbesserungen (häufig 20 %+).
  • Farbwirkung (als Tendenz):
    • Blau vermittelt Vertrauen und Sicherheit, ideal im Shopping-Bereich.
    • Rot wirkt dringlich und aktivierend.
    • Grün signalisiert „Go“, positiv oder bestätigend.
    • Gelb und Orange sind besonders aufmerksamkeitsstark.
  • Kontrast ist entscheidend: Ein CTA, der sich klar vom Design absetzt (beispielsweise kräftiges Orange auf neutralem Hintergrund), performt häufig besser.
  • Lesbarkeit zählt: Weisser Text funktioniert oft gut, sofern der Kontrast ausreichend ist.
  • Keine magische Farbe: Was am besten wirkt, hängt von Brand, Hintergrundfarben, Zielgruppe und Angebot ab.

Best Practice: Teste Varianten per A/B-Test (Farbe, Text, Grösse, Platzierung) und entscheide datenbasiert, was bei deiner Zielgruppe am besten funktioniert.

Zahlen aus Case Studies:

https://www.usertesting.com/blog/color-ux-conversion-rates?utm_source=chatgpt.com

https://cxl.com/blog/which-color-converts-the-best/?utm_source=chatgpt.com

Unsere Insights:

Wir nutzen farblich hervorgehobene Buttons, meist in einem deutlich kontrastierenden Ton zum sonst ruhigen, neutralen Design mit vielen Weiss- und Grautönen.

Darum funktioniert es bei uns so gut:

  • CTAs sind kein Teil des Fliesstexts, sondern visuell eigenständig.
  • Sie haben ausreichend Weissraum um sich herum.
  • Sie sind gezielt an Entscheidungspunkten der Nutzerreise platziert (z.B. nach kurzen Service-Beschreibungen).

Warum zählen CTAs auch für Google & Performance-Tracking?

Wenn Menschen nur „landen“ und wieder verschwinden, fehlt dir nicht nur die Conversion. Es gehen auch wertvolle Signale verloren. Viele Tracking-Setups und Plattformen benötigen Interaktionen, um Sessions als „engaged“ zu bewerten und Ereignisse korrekt zu erfassen.

Ohne Klicks fehlt oft die Grundlage für Optimierungen, etwa:

  • Welche Inhalte funktionieren?
  • Welche Sektion führt weiter?
  • Wo brechen Nutzer:innen ab?

CTAs sind deshalb nicht nur Conversion-Tools, sondern auch Mess- und Lernpunkte für das gesamte Marketing.

Google Analytics bewertet Sessions je nach Interaktion unterschiedlich. Eine Session startet beim Seitenaufruf, gilt jedoch erst als „engaged session“, wenn:

  • mehr als 10 Sekunden vergangen sind
  • 2 oder mehr Seiten aufgerufen wurden
  • ein Key Event ausgelöst wurde

Fazit: CTAs sind die Brücke zwischen Traffic und Resultaten

Du kannst noch so viel Traffic einkaufen oder in SEO investieren – wenn du Besucher:innen nicht aktiv leitest, verpufft das Potenzial. CTAs sind die Mechanik, die aus Aufmerksamkeit konkrete Bewegung macht. Und Bewegung ist im Digital Marketing entscheidend: Klicks, Interaktion, Journey und Conversion.

Wenn deine Einstiegsseite nicht nur gut aussehen, sondern auch messbar performen soll, brauchst du CTAs, die:

  • klar formuliert sind
  • zur Zielgruppe passen
  • mehrere sinnvolle nächste Schritte anbieten
  • Interaktion auslösen (Klick, Video, Navigation)
  • und Nutzer:innen bewusst auf die nächste Seite führen

Wenn du möchtest, analysieren wir bei La Click deine Einstiegsseite und entwickeln eine CTA-Struktur, die nicht nur mehr Klicks erzeugt – sondern vor allem mehr Leads und Umsatz.

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LA Click gehört zu den führenden SEO und SEA-Agenturen in Zürich.

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