Online Marketing

Update zu SEO für ChatGPT der nächsten Generation: Unsere Insights mit ChatGPT – Stand September 2025
Von Google zu ChatGPT – die neue Sichtbarkeit
Stell dir vor, jemand fragt ChatGPT: „Welche Digitalagentur in Zürich ist richtig gut?“
Und die Antwort lautet unter anderem: „LA Click.“
Zufall? Nein. Strategie.
Suchmaschinenoptimierung endet längst nicht mehr bei Google. Immer häufiger liefern dir KIs wie ChatGPT, Perplexity oder Gemini direkte Antworten, ohne dass du dich durch endlose Artikel hindurchklicken musst. Genau das wollen wir erreichen.
Intro:
Die Art, wie wir Informationen suchen und nutzen, hat sich stark verändert. Klassische KI-Modelle wurden fast ausschliesslich mit Textdaten trainiert und konnten daher nur Text verarbeiten und beantworten.
Mit modernen multimodalen KI-Modellen beginnt jedoch eine neue Ära. Diese Systeme sind nicht nur auf Texte beschränkt, sondern können auch Bilder, Videos und Audioinhalte verarbeiten. Dadurch sind sie in der Lage, Informationen aus verschiedenen Quellen zu kombinieren und komplexere Zusammenhänge zu erkennen – ein entscheidender Schritt hin zu einer umfassenderen, „ganzheitlichen“ maschinellen Weltwahrnehmung.
Also haben wir uns gefragt:
Kann man beeinflussen, wie eine KI über ein Unternehmen spricht?
Ganz ehrlich? Wir waren skeptisch, aber auch neugierig genug, um es auszuprobieren. Schliesslich klingt die Idee fast zu schön, um wahr zu sein: Du „fütterst“ die KI mit den richtigen Texten, Bilder und Videos und schon nennt sie dich als Top-Agentur? Aber genau diese Frage stand im Kern unseres Experiments. Wir wollten die Wirksamkeit von sogenannter „KI-SEO“ untersuchen – also die Suchmaschinenoptimierung für Sprachmodelle wie ChatGPT, Gemini oder Perplexity.
Das Ergebnis hat uns überrascht. In nur wenigen Wochen konnten wir den Weg verfolgen, den unsere Inhalte in die Antworten von ChatGPT nahmen. Nach kurzer Zeit waren wir nicht nur in klassischen Suchmaschinen sichtbar, sondern wir fanden uns auch in generierten Listen und direkten Empfehlungen wieder. Für uns war das ein echter Augenöffner. Ein Vorgeschmack auf die Zukunft des digitalen Marketings.
Unsere Hypothese: KI lässt sich austricksen – oder doch nicht?
Unsere Ausgangsthese war simpel:
Wenn wir unsere Inhalte strategisch erstellen und clever verteilen, hat das Einfluss darauf, ob und wie KI-gestützte Tools über unser Unternehmen sprechen.
Unser Ziel war ambitioniert:
Wir wollten erreichen, dass ChatGPT unser Unternehmen als Top Digital Marketing Agentur in Zürich listet.

LA Click mit Suchanfrage Top 10 Digital Marketingagenturen in Zürich

LA Click mit Suchanfrage die besten Digital Marketingagenturen in Zürich
Das Ergebnis? Erstaunlich positiv.
Innerhalb weniger Wochen hatte ChatGPT unsere Inhalte bereits aufgenommen. Auf passend formulierte Suchanfragen wurden wir als relevante Agentur in Zürich genannt – teils in ausführlichen Textpassagen, teils in direkten Empfehlungslisten.
Noch spannender: Unser Traffic aus sogenannten Zero-Click-Quellen, die für ca. 20% Verlust bei SEO Anfragen verantwortlich ist, stieg deutlich an. Wir generierten Klicks, die gar nicht mehr über Google liefen, sondern direkt über die Antworten von ChatGPT oder Perplexity.
Kurz gesagt: Zero-Click-Research Resultate sind plötzlich ein echter Wettbewerbsfaktor.
Erste Erkenntnis: KI ist wählerisch, aber nicht unbestechlich
Die gute Nachricht: KI ist beeinflussbar.
Die weniger gute: Sie lässt sich nicht mit plumpem Marketing-Blabla ködern.
KI mag Inhalte, die Antworten liefern, Vertrauen schaffen und klar strukturiert sind. Genau das haben wir in unserem Experiment umgesetzt und dabei Schritt für Schritt gelernt, wie sich unsere Sichtbarkeit in den KI-Antworten gezielt steuern lässt.
Schritt 1: Wer hat bereits einen Platz am KI-Tisch?
Am Anfang stand die Frage: Wer wird eigentlich schon von KI genannt?
Wir haben analysiert:
- Welche Mitbewerber erscheinen in den Antworten?
- Bei welchen Fragen tauchen sie auf?
- Welche Begriffe triggern welche Nennungen?
Das war unsere Schatzkarte. Sie zeigte uns genau, wo die Konkurrenz bereits sichtbar war, und wo es noch Lücken gab.
Schritt 2: Verstehen, was unsere Zielgruppe wirklich interessiert
Jetzt ging es darum, klar zu definieren, für wen wir sichtbar sein wollen. Denn Sichtbarkeit bringt nur etwas, wenn sie die Richtigen erreicht.
Unsere Fokusgruppen:
- B2B-Entscheider:innen, die Digitalprojekte steuern
- KMU, die ihre Online-Sichtbarkeit verbessern wollen
- Start-ups, die schnelle Erfolge und skalierbare Lösungen suchen
Für jede Gruppe haben wir überlegt: Welche Fragen stellt sie? Welche Probleme will sie lösen? Diese Überlegungen nutzten wir später als Grundlage für unsere Inhalte.
Schritt 3: Inhalte, die die KI gerne frisst
Hier wurde es richtig spannend: Wir haben Inhalte entwickelt und sie so formuliert, dass sie sowohl für Menschen als auch für KI nützlich sind. Das Spektrum reichte von Blogartikeln über Webseitentexte bis hin zu kurzen Beschreibungen in Verzeichnissen. Die Aufbereitung der Inhalte muss sich auch an die unterschiedlichen Personas anpassen, da sich auch die Ausgabe bei den AI-Tools an die lesende Person anpasst.
- Antworten in verschiedenen Längen (für schnelle und ausführliche Nutzung)
- Unternehmensbeschreibungen für Plattformen wie Local.ch oder Webwiki
- Blogartikel, die typische Fragen beantworten
- Review-Texte und Bewertungen, die Vertrauen schaffen
- Best-of-Listen (Top 10) und Themenseiten
- Themengerechte Bilder und Videos
- Öffentlich zugängliche Social Media Post’s, z. B. auf LinkedIn
Wichtig war: Es durfte kein reiner «Werbesprech» sein. KI erkennt und bevorzugt Inhalte, die wirklich informieren und Fragen beantworten.
Schritt 4: Mach’s der Maschine leicht
Damit Inhalte maschinell sauber verarbeitet werden können, ist eine gute technische Grundlage nötig.
Wir achteten auf:
- saubere Meta-Tags & H1-Strukturen
- Schema.org-Markup (Organisation, Local Business, Review)
- schnelle Ladezeiten und mobile Optimierung
- konsistente Canonical Tags
Technisch klingt das trocken, aber im Prinzip geht es um eines: Die KI muss unsere Inhalte problemlos „lesen“ können.
Schritt 5: Raus aus der eigenen Bubble
Nur Inhalte auf die eigene Website stellen? Das reicht nur teilweise.
Wir haben Texte zusätzlich platziert auf:
- kostenlosen Verzeichnissen wie Webwiki oder Yably
- Fachportalen und Branchen-Rankings
- lokalen Plattformen
So erhöhen wir die Chancen, dass KI unsere Inhalte nicht nur einfach findet, sondern sie mehrfach „sieht“.
Schritt 6: ChatGPT ist nicht allein
Im Rahmen unseres Experiments wollten wir nicht nur ChatGPT testen, sondern auch andere Tools.
Darum haben wir unsere Sichtbarkeit überprüft bei:
- ChatGPT (verschiedene Modelle)
- Google Gemini
- Perplexity.ai
- Claude.ai

LA Click mit Suchanfrage auf Perplexity: Top Digital Marketingagenturen in Zürich

LA Click mit Suchanfrage auf Perplexity: Top Digital Marketingagenturen in Zürich
Jedes Modell hat seine Eigenheiten. Einige reagieren stärker auf Keywords, andere bevorzugen klare Strukturen. Deshalb war unser Motto: testen, vergleichen, anpassen.
Schritt 7: Ohne Messen kein Erfolg
Um den Erfolg messbar zu machen, haben wir zum Teil Tools genutzt, aber auch manuell getestet.
Unsere Helfer:
- peec.ai – um KI-gelistete Entities zu erkennen
- ahrefs – für Keyword-Rankings & SERP-Sichtbarkeit
- Google Search Console – für Zero-Click-Traffic
So konnten wir genau nachverfolgen:
Welche Inhalte wirken?
Wo müssen wir nachlegen?
Schritt 8: Bleib am Ball – KI-SEO funktioniert wie ein Marathon
Das vielleicht wichtigste Learning: KI-SEO ist kein Projekt mit Enddatum.
Deshalb aktualisieren wir die Inhalte laufend, passen sie an neue Fragen an, verteilen sie auf weiteren Plattformen und nutzen Feedback aus der Community, denn die KI-Welt entwickelt sich rasant. Stillstand bedeutet den Verlust der Sichtbarkeit.
Fazit: Wer nicht auftaucht, hat schon bald verloren
Früher hiess es: „Wer bei Google nicht auf Seite eins steht, existiert nicht.“
Heute müssen wir sagen: „Wer in den Antworten von ChatGPT nicht auftaucht, wird übersehen.“
Wenn du sichtbar sein und bleiben willst, musst du dich darauf einstellen, dass Zero-Click-Searches und KI-gestützte Empfehlungen massiv an Bedeutung gewinnen werden.
Die Suche entwickelt sich von Search zu Answer.
Immer mehr Menschen füttern die KI mit einer Frage und vertrauen der Antwort blind. Kein Klick, keine weitere Recherche. Das bedeutet: Sichtbarkeit bei KI wird zum entscheidenden Faktor für Markenwahrnehmung, Vertrauen und Reichweite.
Wir bringen dich ins KI-Rampenlicht
Für uns ist klar: KI-SEO ist keine ferne Zukunft, sondern bereits Gegenwart.
Wir probieren, testen, werten aus und setzen die besten Strategien für unsere Kund:innen um. Das Beste daran ist: Du musst kein „Technik-Guru“ sein, um den Einstieg zu schaffen. Wer mit einer klaren Strategie loslegt, kann innerhalb weniger Wochen erste Ergebnisse verbuchen.
Haben wir dich neugierig gemacht?
Wenn du willst, dass dein Unternehmen vor deiner Konkurrenz in ChatGPT & Co. genannt wird, sollten wir reden. Wir zeigen dir, wie dein Unternehmen in ChatGPT und Perplexity auftaucht. Starte jetzt mit KI-SEO.
Autoren
Gilbert Bork: über 20 Jahre Erfahrung in SEO und Digital Marketing
Selda Sunny: 3 Jahre Erfahrung in Digital Marketing, sowie in Content Writing und SEO
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